Bitcoin am überverkauftesten seit 2020: Bildet sich ein 2,6-Milliarden-Short-Squeeze?

Bitcoin erreicht den extremsten überverkauften Stand seit dem Crash 2020. Mit 2,6 Milliarden an Short-Positionen könnte eine explosive Short-Squeeze unmittelbar bevorstehen.

Bitcoin am überverkauftesten seit 2020: Bildet sich ein 2,6-Milliarden-Short-Squeeze?

Der Kryptowährungsmarkt durchläuft eine Phase extremer Spannungen. Am 12. Juni 2026 hat ein grundlegender technischer Indikator ein seltenes Signal ausgesendet: Bitcoin ist so überverkauft wie seit dem Crash im März 2020 nicht mehr, als die Weltmärkte unter dem Schock der Pandemie zusammenbrachen. Dieses Signal kommt, während BTC gefährlich um die 60.000 Dollar schwankt — einem entscheidenden psychologischen und technischen Niveau.

Ein historischer Überverkauft-Indikator

Der Überverkauft-Indikator — eng von On-Chain-Analysten und institutionellen Tradern verfolgt — hat einen Wert erreicht, der in den letzten fünf Jahren nur dreimal beobachtet wurde: März 2020, Juni 2022 und Januar 2023. Jedes dieser Ereignisse ging mit einer signifikanten Erholung einher. Wenn sich die Geschichte wiederholt, könnte Bitcoin in den kommenden Wochen eine Aufwärtsbewegung in Richtung 70.000 Dollar einleiten.

Allerdings beschränken sich die Märkte nie darauf, die Vergangenheit zu wiederholen. Diesmal ist die makroökonomische Lage grundlegend anders: Die US-Inflation hat einen Drei-Jahres-Hoch erreicht, der Nasdaq steht unter anhaltendem Verkaufsdruck, und die Bank of Japan könnte jederzeit ihre Geldpolitik straffen.

Die 2,6-Milliarden-Dollar-Falle für Bären

Vielleicht die explosivste Zahl des Moments: 2,6 Milliarden Dollar in Short-Positionen sind derzeit rund um die 60.000-Dollar-Zone angehäuft. Der Funding Rate der Bitcoin-Perpetual-Kontrakte ist ins Minus gerutscht — ein Zeichen dafür, dass Trader massiv auf fallende Kurse setzen. Diese Konstellation schafft ideale Bedingungen für einen Short Squeeze.

On-Chain-Daten zeigen, dass Wale diskret akkumulieren, während Spot-Bitcoin-ETFs vier Wochen in Folge Nettoabflüsse von insgesamt 1,7 Milliarden Dollar verzeichnen.

Michael Saylors Strategy: Ein Kaufsignal?

In diesem angespannten Umfeld hat Michael Saylor, CEO von Strategy, einen neuen Bitcoin-Kauf signalisiert. Sein Unternehmen hat weitere 1.550 BTC erworben und prüft nun die Ausgabe von Vorzugsaktien mit Dividenden zur Finanzierung künftiger Käufe.

Verkäufer-Erschöpfung: Ein Umkehrsignal?

Mehrere Metriken deuten auf ein Phänomen der Verkäufer-Erschöpfung hin. Die Nettoabflüsse von Minern sind zurückgegangen, Mining-Margen haben historische Tiefstände erreicht und die Kapitalflüsse zu Börsen verlangsamen sich.

Bitcoin steht an einem kritischen Wendepunkt. Nie seit 2020 hat der Überverkauft-Indikator ein solches Extrem erreicht. Die Short-Positionen häufen 2,6 Milliarden an Abwärtsdruck an — aber auch potenziellen Treibstoff für eine explosive Aufwärtsbewegung.

⚠️ Warnung: Handel und Investitionen sind mit Risiken verbunden. Vergangene Performance garantiert keine zukünftigen Ergebnisse. Führen Sie immer Ihre eigenen Recherchen durch, bevor Sie investieren.